Beiträge vom Juni, 2009

Juniorenmeister ohne WM-Norm

Sonntag, 28. Juni 2009 22:13

Stabhochspringer Raphael Holzdeppe (LAZ Zweibrücken) hat sich mit 5,50 Metern den Sieg bei der Junioren-DM in Göttingen gesichert. Allerdings kam der Olympia-Achte nicht in die Nähe der WM-Norm (5,70 m) für Berlin (15. bis 23. August), sondern scheiterte dreimal an 5,60 Metern. „Der Anlauf war einfach zu unrhythmisch”, analysierte der Junioren-Weltmeister schon kurz nach dem Wettkampf im Jahnstadion die Fehler. Am Sieg gab es jedoch keinen Zweifel, da Holzdeppe schon nach dem ersten Versuch über seine Anfangshöhe von 5,40 Metern als Deutscher Meister feststand. Auch die 5,50 Meter nahm der Pfälzer im ersten Anlauf. Hinter Holzdeppe rangierten sich Florian Sürth (Bayer Leverkusen, 5,40 m) und Tom Konrad (Schweriner SC, 5,30 m) auf den weiteren Medaillenplätzen ein.

Um noch auf den WM-Zug nach Berlin aufzuspringen, muss der Junioren-Weltrekordler nun bei den Deutschen Meisterschaften am kommenden Wochenende in Ulm die Norm von 5,70 Metern knacken und unter die ersten drei Springer kommen. Schließlich konnten in diesem Jahr schon Alexander Straub (LG Filstal, 5,81 m), Malte Mohr (Bayer Leverkusen, 5,80 m) und Björn Otto (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen, 5,70 m) die WM-Vorgabe meistern. Jedes Land darf nur jeweils drei Athleten zu den Weltmeisterschaften ins Berliner Olympiastadion entsenden.

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Mit 5,60 Metern Sieger in Biberach

Mittwoch, 24. Juni 2009 22:25

Das German Meeting „Weltklasse in Biberach” war für Raphael Holzdeppe (LAZ Zweibrücken) der dritte Wettkampf innerhalb von nur fünf Tagen. Nach jeweils 5,50 Metern in Kandel und Mannheim am vergangenen Wochenende meisterte der Stabhochspringer nun an der Riß 5,60 Meter und stellte damit eine neue Saisonbestleistung auf. Allerdings verfehlte der Junioren-Weltmeister und Junioren-Weltrekordler bei Regen und kühlen Temperaturen die Norm für die Weltmeisterschaften in Berlin (15.-23. August) noch um zehn Zentimeter.

„Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis bei diesen Bedingungen. Die Form geht nach oben, am Wochenende würde ich gern die WM-Norm abhaken”, sagte Holzdeppe. Dann wird der Olympia-Achte bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften in Göttingen starten. Eine Woche später steht dann der entscheidende Qualifikationswettkampf bei der DM in Ulm an.

Vor 2.000 Zuschauern in Biberach setzte sich Holzdeppe, der seine Siegeshöhe im dritten Versuch überflog, gegen Tobias Scherbarth (TSV Bayer 04 Leverkusen, 5,50 m), Alexander Straub (LG Filstal) und Björn Otto (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen, beide 5,40 m) durch. Straub und Otto haben genauso wie der Leverkusener Malte Mohr bereits die WM-Norm geknackt. Spätestens in Ulm muss auch Holzdeppe nachziehen, um so noch auf den Zug nach Berlin aufzuspringen.

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Regen verhindert Versuche an WM-Norm

Sonntag, 21. Juni 2009 21:27

Zwei Wettkämpfe an einem Wochenende: Stabhochspringer Raphael Holzdeppe (LAZ Zweibrücken) holt nach seiner mehrwöchigen Muskelverletzung nun mächtig Sprungpraxis auf. Zunächst wurde der 19-Jährige am Samstag in Kandel Rheinland-Pfalz-Meister, am Sonntag siegte er dann bei einem Einlagespringen im Rahmen der Meisterschaften Baden-Württembergs im Mannheim. Beide Male meisterte der Junioren-Weltmeister 5,50 Meter.

„Ich bin das erste Mal wieder aus 16 Anlaufschritten gesprungen. Das hat schon ziemlich gut geklappt. Der dritte Versuch über 5,70 Meter war ziemlich knapp”, sagte Holzdeppe nach dem Wettkampf in Kandel. In Mannheim stieg der Olympia-Achte von Peking sogar erst bei 5,50 Meter ins Geschehen ein und nahm die Höhe im ersten Anlauf. Danach versuchte sich der Pfälzer wie tags zuvor an der WM-Norm von 5,70 Metern. „Ich bin nach Kandel den Wettkampf sehr optimistisch angegangen. Aber leider wurde das Springen wegen eines Unwetters nach meinem ersten Versuch abgebrochen”, erklärte Holzdeppe.

Anstatt der WM-Norm schaffte der Abiturient dafür die Vorgabe für die U23-EM vom 16. bis zum 19. Juli in Kaunas (Litauen). Vor dem Nachwuchs-Großereignis startet Holzdeppe aber noch beim Meeting in Biberach am kommenden Mittwoch und bei der DM in Ulm (4./5. Juli). Dort wird er natürlich nichts unversucht lassen, um noch auf den WM-Zug nach Berlin aufzuspringen.

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